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Kurzinhalt
„Urlaub
vom Leben“ ist eine stille, realistische Komödie, in der
eine geheime Woche Urlaub einem resignierten Bankangestellten zu neuer
Lust am Leben verhilft und ihn und seine Familie von lähmender
Routine befreit.
Rolf Köster
(Gustav Peter Wöhler), ende vierzig, verheiratet, zwei Kinder,
Kassierer bei der Sparkasse, ist dank jahrelanger Routine beruflich
wie privat zum Fremden im eigenen Leben geworden.
Als er eines Tages überraschend Urlaub bekommt, gelingt es ihm
nicht seiner Familie davon zu erzählen. Stattdessen beginnt er
ein Doppelleben. Jeden morgen geht er wie üblich aus dem Haus.
Dann aber macht er, geführt von der Taxifahrerin Sophie (Meret
Becker), Entdeckungsreisen durch seine nächste Umgebung.
Rolf wird den Menschen seiner Stadt neu begegnen, und wieder lernen
mit ihnen zu kommunizieren. Als er seine Frau (Petra Zieser) zufällig
in einem Supermarkt sieht, beginnt er sie heimlich zu beobachten, er
wird neugierig, wer sich eigentlich hinter dem Menschen verbirgt, mit
dem er schon so viele Jahre zusammen lebt und den er in den letzten
Jahren kaum noch wahrgenommen hat. Nach und nach beginnt er sein eigenes
Leben mit anderen Augen zu sehen. Am Ende seines Urlaubs wird er die
Neugierde auf sich und das Leben zurückgewonnen haben.
Presseinfos
Bereits
mit ihrem Kurzfilm „Meine Eltern“ gewann Neele Leana Vollmar
2003
bei den Internationalen Hofer Filmtagen den Eastman (Kodak) Förderpreis.
Zahlreiche internationale Festival Einladungen und Preise folgten und
führten
auch zu einer Auswertung des Films in deutschen Kinos.
„Urlaub
vom Leben“ ist ein bemerkenswerter aktueller deutscher Film:
Eine Alltagsgeschichte, gegen das Lähmende der Lebensroutine, die
einen schönen und plausiblen Aufbruch in die Freiheit feiert. Dank
eines ökonomischen Drehbuchs mit vielschichtigen Charakteren, in
dem keine Figur, keine Episode und kein Satz zuviel erscheinen, und
einem gut geführten Ensemble hochmotivierter Darsteller stößt
„Urlaub vom Leben“ auf begeisterte Reaktionen, was dem Film
eine Nominierung für den First Steps Award und Festival-Einladungen
der Hofer Filmtage,
des Filmfestes Braunschweig und des Kinofestes Lünen einbrachte.
„Urlaub
vom Leben“ ist Neele Leana Vollmars erster Langfilm und ihr Diplomfilm
an der Filmakademie Baden-Württemberg.
Texte
für Kino Internetseiten und Programmhefte:
Urlaub
vom Leben
Diese stille, realistische Komödie erzählt,
wie ein Familienvater sich und seiner Familie etwas von der Leichtigkeit
zurück erobert, die im Alltag zu oft verloren geht.
Rolf Köster (Gustav Peter Wöhler), verheiratet,
zwei Kinder, Kassierer bei der Sparkasse, behauptet sein Leben unter
Kontrolle zu haben. In seiner Familie ist er mehr für die Hintergründe
zuständig und alles in allem damit nicht unzufrieden.
Aus der Bahn geworfen wird er, als er eines Tages überraschend
Urlaub bekommt.
Es gelingt ihm nicht seiner Familie davon zu erzählen.
Stattdessen beginnt er ein Doppelleben. Jeden Morgen geht er wie üblich
aus dem Haus.
Dann aber macht er, dank der Zufallsbekanntschaft mit der Taxifahrerin
Sophie (Meret Becker), Entdeckungsreisen durch seine eigene Stadt.
Die kurze Freundschaft mit Sophie gibt Rolfs Leben eine entscheidende
Wendung.
Neele
Leana Vollmar
Bereits mit ihrem Kurzfilm „Meine Eltern“
gewann Neele Leana Vollmar 2003 bei den Internationalen Hofer Filmtagen
den Eastman (Kodak) Förderpreis.
Zahlreiche internationale Festivaleinladungen und Auszeichnungen folgten.
„Urlaub vom Leben“ ist nun das Langfilmdebüt einer
jungen Regisseurin, die zu den großen Nachwuchshoffnungen des
deutschen Films gezählt wird.
„Urlaub vom Leben“ ist ein bemerkenswerter deutscher Film,
der das Glücksversprechen seines Titels einhält. Eine Alltagsgeschichte,
die einen schönen und plausiblen Aufbruch in die Freiheit feiert.
„Urlaub vom Leben“ war der Eröffnungsfilm der Internationalen
Hofer Filmtage und wurde im Folgenden noch von 6 weiteren deutschen
Filmfestivals ins Programm genommen, wo der Film jedes Mal sein Publikum
begeisterte.
Gustav Peter Wöhler (Rolf Köster):
„einer
der großen deutschen Charakterdarsteller“ Die Welt
„Ich habe das Treatment bekommen und da konnte
ich mich schon sehr damit identifizieren. Ich dachte, das ist eine Rolle,
die würde ich gerne spielen. So eine Rolle bekommt man selten und
es ist sehr schön, wenn man so etwas für sich entdeckt.
Ich habe auch meine Ticks, von daher war es nicht allzu schwer.
Dieser Film hatte für mich Priorität dieses Jahr und es gab
auch Komplikationen mit anderen Filmfirmen, so dass ich zu meiner Agentur
gesagt habe:
In irgendeiner Weise müssen wir das hinkriegen, bevor ich das hier
absage, sage ich lieber etwas anderes ab. Das hier war mir sehr wichtig.
Ich denke und hoffe, dass es sich gelohnt hat, diese Arbeit zu machen.“
Meret Becker (Sophie):
„Das
Schöne bei der Rolle ist, dass sie zwei Ebenen hat, dass man sie
real lesen kann, dass man sie aber auch wie ein Märchen lesen kann.
„Urlaub vom Leben“ ist ein Film über das, was einem
so passiert, dass das Leben stagniert, und da so eine Märchenfigur
rein zu bringen, finde ich schön. Aber man kann Sie natürlich
auch ganz real begründen, sie ist nicht wirklich eine Märchenfigur.
Es gibt diese Märchenfiguren ja auch im richtigen Leben, die auftauchen,
alles aufwirbeln und wieder verschwinden.
Gustav Peter Wöhler war auch ein Grund, warum ich dachte: sofort
machen.
Gustav mag ich einfach als Erscheinung sehr gerne. Ich finde es sehr
schön, dass hier eher die kurioseren Erscheinungen der deutschen
Schauspielszene sind. Gustav und Lars Rudolph, oder Anne Boettcher,
Menschen, die ich wahnsinnig gerne sehe und die man so selten sieht.“
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