|
Filminfo
[Langfassung] [Pressenotizen]
Kurzinhalt
„Piccionis
Film entführt uns in eine fremde Welt, aufgespannt zwischen den
Sternen des Weltraums und dem Chaos der Städte. Diese Welt ist
keine andere als unsere eigene, klein und unendlich zugleich, streng
und gnädig, begrenzt in der Zeit und offen zur Unendlichkeit der
Gefühle.“ Il Diario
Rom, heute. Zwei Menschen, stolz und verletzlich in ihrer Einsamkeit.
Ein Mann und eine Frau, beide geschützt und gefangen in Kokons,
die sie selbst und das Leben um sie gewebt haben.
Antonio ist Chauffeur, in seiner Freizeit liest er Science Fiction-Romane
und fährt durch die nächtlichen Straßen Roms. Eines
Nachts lernt er Maria und ihre Tochter Lisa kennen und fühlt sich
sofort zu der allein erziehenden Mutter hingezogen. Obwohl Maria gleichgültig
scheint, widmet Antonio sich den beiden voller Hingabe und wird immer
mehr Teil ihres Lebens. Als er entdeckt das Maria einem Wucherer Geld
schuldet, macht er sich heimlich daran, ihre Schulden abzuarbeiten.
Rom, heute. Zwei Menschen, stolz und verletzlich in
ihrer Einsamkeit.
Ein Mann und eine Frau, beide geschützt und gefangen in Kokons,
die sie selbst und das Leben um sie gewebt haben.
Eines Abends lernen sich der Chauffeur Antonio (Luigi Lo Cascio) und
die allein erziehende Mutter Maria (Sandra Ceccarelli) kennen und öffnen
sich gegenseitig für ein paar Stunden die Hüllen, die ihre
Leben umgeben ...
Antonio verliebt sich in Maria, aber Maria will keine Beziehung, will
nicht noch eine Abhängigkeit, sie will endlich ihr Leben in den
Griff bekommen und sich und ihre Tochter Lisa mit einem Laden für
Tiefkühlprodukte durchbringen.
Der äußere Druck auf Maria ist groß,
ihr Laden läuft schlecht, sie hat Schulden und nicht genug Zeit
für ihre Tochter. Ihre eigene Mutter hält sie für eine
Versagerin und möchte ihre Enkelin Lisa am liebsten zu sich nehmen.
Antonio zieht es seit seiner Kindheit vor, jede freie Minute in einer
Science Fiction Gedankenwelt zu leben. Er betrachtet die Welt um ihn
herum als Fremder in Menschengestalt, der möglicherweise in einer
geheimen Mission unterwegs ist, die im Auskundschaften und Beobachten
der Menschen besteht. Zu Maria und ihrer Tochter Lisa entwickelt er
zum ersten Mal seit langem wieder heimatliche und familiäre Gefühle.
Nach Art
seiner Traumweltfigur ,Morgan’ beschließt Antonio Maria
heimlich zu helfen und lässt sich mit Marias Gläubiger dem
zwielichtigen Saverio (Silvio Orlando) ein. Saverio kann den Chauffeur
gut gebrauchen und bringt ihn dazu, für ihn Geld von illegalen
Einwanderern einzutreiben, die er heimlich in leerstehenden Wohnungen
und Lagerhallen unterbringt.
Antonios Hilfe verschafft Maria etwas Luft, und doch erreichen beide
eines Tages die Grenze von dem was sie alleine bewältigen können.
Endlich offenbaren sich Antonio und Maria einander und beginnen das
dringlichste Problem gemeinsam anzugehen.
Pressenotizen
„Bei
Giuseppe Piccioni, dem wohl am meisten geschätzten italienischen
Regisseur der neuen Generation, macht die Kraft der Gefühle Kino.
Im Wettkampf um den Goldenen Löwen sein neuer Film „Licht
meiner Augen.“ Jetzt spielt der italienische Film nicht mehr in
der 2. Liga.“ La Stampa
Preise:
Bester Schauspieler Venedig 2001: Luigi Lo Cascio
Beste
Schauspielerin Venedig 2001: Sandra Ceccarelli
Nachdem Giuseppe Piccioni mit „Nicht von dieser
Welt“ auch in Deutschland
(Start: 27.12.2001, über 105.000 Besucher) beweisen konnte, dass
er ein Meister der Schauspielführung und berührender Großstadtgeschichten
ist, kommt nun endlich ein neuer Film von ihm in die deutschen Kinos.
Prominent besetzt mit Luigi Lo Cascio (100 Schritte), Sandra Ceccarelli
(Der schönste Tag in meinem Leben) und Silvio Orlando (Nicht von
dieser Welt).
Das
Thema: Die Geschichte eines Mannes und einer Frau, die ihre
Probleme für sich alleine lösen wollen, zwei Menschen zu stolz
und zu verletzlich um sich jemandem zu öffnen.
Zwei Menschen, gefangen von ihren eigenen Ansprüchen, bis sie die
Grenzen ihrer Möglichkeiten erkennen, und dass man zusammen doch
mehr erreicht.
|